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Resümee der Handwerksdelegationsreise ins Elsass

|   Baden-Württemberg Lokalnachrichten

Auf der Reise konnten sich Betriebe, Kammern und Verbände über die Marktchancen und Rahmenbedingungen in Frankreich informieren und austauschen.

Die diesjährige Handwerksdelegationsreise führte uns vom 13. bis 14. Oktober ins Elsass. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg und Herr Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages haben die Delegation an beiden Tagen begleitet.

Auf der Reise konnten sich Betriebe, Kammern und Verbände aus dem Handwerk über die Marktchancen und konkreten Rahmenbedingungen zur Auftragsabwicklung informieren. In Gesprächen mit hochrangigen politischen Vertretern der französischen Seite ging es, unter anderem, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und insbesondere um den Abbau von Hemmnissen bei der Entsendung von Arbeitskräften. Frankreich ist ein interessanter Markt, der unseren Handwerksbetrieben sehr gute Geschäftschancen bietet. Allein in Straßburg gibt es viele interessante Projekte, wie z.B. ein groß angelegtes Stadtentwicklungsprogramm, mit dem sich Straßburg in Richtung Rhein und damit zu Deutschland hin entwickeln soll. Dabei wird auch das Thema nachhaltiges aber dennoch bezahlbares Bauen eine große Rolle spielen.

Für die teilnehmenden Handwerksbetriebe war die Reise aber nicht nur eine gute Möglichkeit, den französischen Markt besser kennenzulernen, sondern auch um sich zu vernetzen. Der direkte Kontakt bspw. zu Architekten oder Handwerksorganisationen ist wertvoll und erleichtert die zukünftige Zusammenarbeit.

 

 Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold

„Nach langen Einschränkungen aufgrund der Pandemie, unter denen das grenzüberschreitende Arbeiten stark gelitten hat, war es nun gut und wichtig, wieder verstärkt in den Austausch mit unseren französischen Partnern zu kommen. Wir müssen die Hemmnisse in der Zusammenarbeit noch weiter abbauen. Europa muss von den Betrieben, Mitarbeitern und Auszubildenden wieder mehr gelebt werden können – gerade in den Grenzregionen Elsass und Baden-Württemberg. Dazu braucht es auf beiden Seiten die richtigen Rahmenbedingungen.“

 

Wolfgang Rosskopf, Geschäftsführer der Alfred Kiess GmbH in Stuttgart

„Für uns Handwerksbetriebe war es wichtig, dass die Reise von einer politischen Delegation begleitet wurde. Das ermöglicht uns ganz anders wahrgenommen zu werden. Wir haben in dem Rahmen die Chance, unsere Anliegen direkt an die politischen Stellen vorzubringen und uns Gehör zu verschaffen.“

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