EEN Baden-Württemberg https://enterprise-europe-bw.de Nachrichten des EEN Baden-Württemberg DE TYPO3 News Wed, 25 May 2022 11:32:31 +0200 Wed, 25 May 2022 11:32:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-2018 Tue, 19 Apr 2022 13:45:17 +0200 Entsorgung von Bauabfällen in Frankreich https://enterprise-europe-bw.de/2018-entsorgung-von-bauabfaellen-in-frankreich/fc94f5191512ef44b9798949e962ffe3.html Bei Auslandseinsätzen auf Baustellen in Frankreich müssen sich Betriebe mit den gesetzlichen Regelungen für die Entsorgung von Bauabfällen auseinanderzusetzen und geltende Vorgaben einhalten. Was sind Bauabfälle?

Im französischen Umweltgesetzbuch ist der Begriff der Bauabfälle breit definiert. Er umfasst Abfälle bei Bau-, Abbruch- und Renovierungsarbeiten; egal ob diese im öffentlichen, gewerblichen oder privaten Bereich anfallen.

 

Unterscheidung in 3 verschiedene Kategorien von Abfällen:

  1. Inertabfälle: Abfälle, die keinen wesentlichen physikalischen, chemischen oder biologischen Veränderungen unterliegen. Beispiele: Beton, Fliesen, Ziegel, Keramik, Steine, Glas etc.
  2. Nicht gefährliche Abfälle: Abfälle, die weder gefährliche Eigenschaften noch gefährliche Anhaftungen, Verunreinigungen oder Inhalte aufweisen. Beispiele: Metalle, unbehandelte Holzelemente, Papier, Pappe, Karton, Kunststoffe, Mineralwolle, Steinwolle, Farben, Lacke, Klebstoffe ohne gefährliche Stoffe, Gemische dieser Abfälle, Elektro- und Elektronikaltgeräte (ohne gefährliche Stoffe), Gips etc.
  3. Gefährliche Abfälle: mit Eigenschaften wie brandfördernd, toxisch, explosionsgefährlich. Beispiele: FCKW- haltige Dämmstoffe, behandelte Holzelemente (lackiert, kunststoffbeschichtet, imprägniert), Hölzer mit Anhaftungen, Leuchtmittel, die gefährliche Stoffe enthalten, PCB-haltige Dichtungsmassen, Bodenbeläge etc.

  Achtung: Es ist verboten, gefährliche und nicht-gefährliche Abfälle auf der Baustelle zu vermischen, zu verbrennen oder zu vergraben.
 

Folgende Abfallkategorien müssen auf der Baustelle separat gesammelt werden:

  • Papier-Karton
  • Metall
  • Kunststoffe
  • Glas
  • Holz
  • Mineralische Abfälle
  • Gips

 

Verpflichtungen zur Entsorgung von Bauabfällen in Frankreich

Seit dem 1. Juli 2021 sind in Kostenvoranschlägen für Bau-, Renovierungs- und Abrissarbeiten an Gebäuden, eine Schätzung der Gesamtmenge an Abfall, die Art und Weise der Abfall-Entsorgung (getrennte Sammlung und Entsorgungsstelle) sowie die damit verbundenen Kosten anzugeben. Zudem muss ein Register der Abfälle, i.d.R. vom Bauherren, geführt werden. Klären Sie unbedingt mit dem Bauherren im Voraus ab, wie die Abfallsammlung auf der Baustelle durchgeführt wird.

Für die Lagerung von gefährlichen Abfällen gibt es strenge Vorschriften und für deren Entsorgung verpflichtende Begleitdokumente.

Auf der Website  Déchets de Chantiers finden Sie per Suchfunktion Sammelstellen nahe Ihrer Baustelle.
 

 

Rücknahmesysteme für Bauabfälle

Frankreich hat in vielen Bereichen das Prinzip der Erweiterten Herstellerverantwortung auf Basis nationaler Gesetzgebungen umgesetzt und die Hersteller zur Rücknahme und Verwertung der von ihnen auf den Markt gebrachten Produkte verpflichtet. So auch die folgenden drei Bereiche der „Erweiterten Herstellerverantwortung“, denen bestimmte Bauabfälle unterliegen können:

  1. Möbel- und Möbelelemente (ausgenommen sind Einbaueinrichtungselemente, die dazu bestimmt sind, dauerhaft in einem gewerblichen Raum angebracht zu sein)
  2. Elektro- und Elektronikaltgeräte
  3. Abfälle chemischer Produkte (Farben, Lacke, Lasuren, Lösemittel, Spachtelmasse, etc.)

Beispielsweise müssen Haushaltsabfälle chemischer Produkte, die ein Risiko für Gesundheit und Umwelt darstellen, bei EcoDDS gemeldet werden. Das Inverkehrbringen von Möbeln und Möbelelementen muss beim Eco-Mobilier bzw. Valdelia gemeldet werden. Dies kann durch den Bezug entsprechender Produkte in französischen Baumärkten umgangen werden, da man dann nicht der erweiterten Herstellerverantwortung unterliegt.

Zu diesem Thema bietet die  AHK Frankreich eine kostenlose Broschüre an.
 

 

Transport von Abfällen

Bitte beachten Sie, dass beim Transport von Abfällen innerhalb Frankreichs und bei der Verbringung nach Deutschland evtl. Informationspflichten und Genehmigungen benötigt werden – je nach Abfallkategorie und -menge.

Mehr Informationen zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung finden Sie beim  Umweltbundesamt.

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-2015 Wed, 13 Apr 2022 09:52:07 +0200 Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen https://enterprise-europe-bw.de/2015-nachhaltigkeitsberichterstattung-von-unternehmen/b7d73638f896eeca99f5be0d78092dab.html Aktueller Stand des EU-Gesetzgebungsprozesses und KMU-Ausnahme. Um die bestehenden Regelungen zur Unternehmensberichterstattung mit der neuen EU-Taxonomie kompatibel zu machen, hatte die EU-Kommission im April 2021 einen Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie zur Offenlegung nicht-finanzieller Informationen (NFRD) vorgelegt. Im Zuge dessen soll die NFRD in „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) umbenannt werden.

EU-Rat und EU-Parlament haben sich nun zur CSRD positioniert.

Die Position des EU-Parlaments ist zu begrüßen, denn kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen vom Anwendungsbereich der Richtlinie komplett ausgenommen werden.

Außerdem ist ein auf Freiwilligkeit basierendes KMU-Instrument vorgesehen, das im Laufe des nächsten Jahres erarbeitet werden soll. Somit sollen durch vereinfachte Offenlegungsstandards auch KMU die Möglichkeit haben, auf freiwilliger Basis, über Nachhaltigkeitsaspekte des Unternehmens berichten zu können.

Es stehen nun die weiteren Verhandlungen zwischen Rat und Parlament an. Das Gesetzgebungsverfahren sollte nach aktuellem Plan bis Ende Juni abgeschlossen sein. 

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-2004 Thu, 24 Mar 2022 12:21:36 +0100 Neuerungen im Verpackungsgesetz mit Blick nach Frankreich https://enterprise-europe-bw.de/2004-neuerungen-im-verpackungsgesetz-mit-blick-nach-frankreich/e610a1093ec94a76033b6dd0bfeb2fb8.html Das Verpackungsgesetz (VerpackG) zielt darauf ab, die Auswirkung von Verpackungsabfällen auf die Umwelt durch eine Erhöhung der Recyclingquote zu reduzieren. Zum 1. Januar 2022 gab es eine Reihe von Neuerungen. Das Verpackungsgesetz (VerpackG) wurde 2019 verabschiedet und setzt die EU-Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle in deutsches Recht um.
Die Novellierung des VerpackG umfasst unter anderem:

  • Eine Ausweitung der Registrierungspflichten auf alle Verpackungsarten
  • Die Pfandflaschenpflicht für Einwegflaschen aus Kunststoff
  • Neue Informationspflichten
  • Neue Verpflichtungen für den Onlinehandel

In Frankreich besteht seit 2015 die gesetzliche Verpflichtung, Verpackungen und Produkte, die getrennt gesammelt werden und der erweiterten Herstellerverantwortung unterliegen, mit dem Triman-Logo zu kennzeichnen. Im Februar 2020 wurde in Frankreich ein neues Gesetz zur Kreislaufwirtschaft (Loi AGEC) verabschiedet.

 

Mehr Informationen

 

► Fact Sheet Download

► Online-Veranstaltung der IHK Reutlingen am 18. Mai von 15 bis 17 Uhr

Ansprechpartner:
Malaika Reiband, reiband@reutlingen.ihk.de, 07121 201-139
Dr. Uwe Schloßer, schlosser@reutlingen.ihk.de, 07121 201-225

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1990 Tue, 15 Mar 2022 16:58:43 +0100 So unterstützen die EU und das EEN die Ukraine https://enterprise-europe-bw.de/1990-so-unterstuetzen-die-eu-und-das-een-die-ukraine/17d5f55b45dd2ee13ecbf843fae65230.html Die Europäische Union hat zusammen mit dem Enterprise Europe Network eine Reihe von Maßnahmen in die Wege geleitet, um sowohl Unternehmen – die bspw. von den Störungen in der Lieferkette betroffen sind – zu unterstützen, als auch humanitäre Hilfe zu leisten. Auf der Seite der Europäischen Kommission finden Sie eine Liste aller Aktivitäten.
Die Seite wird laufend aktualisiert:
→ The EU and Enterprise Europe Network support to Ukraine

Als Reaktion auf die Herausforderungen durch unterbrochene oder gestörte Lieferketten wurde außerdem eine Supply Chain Resilience Platform eingerichtet. Firmen sollen bei der Suche nach Geschäftspartnern unterstützt werden, um internationale Lieferketten zu sichern.

 

 

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news-1988 Mon, 14 Mar 2022 13:19:22 +0100 Nachhaltigkeitswoche des EEN – Vom grünen Anstrich zum nachhaltigen Geschäftsmodell https://enterprise-europe-bw.de/1988-nachhaltigkeitswoche-des-een-vom-gruenen-anstrich-zum-nachhaltigen-geschaeftsmodell/ce8e1513467da5504afadfc365440e44.html Was genau heißt eigentlich „nachhaltig sein“ und wie zahlt sich das für Unternehmen aus? Vom 28. - 31. März veranschaulichen wir anhand zahlreicher Praxisbeispiele das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen. Nachhaltigkeitsbericht, CO2-Footprint, Lieferkettengesetz – Unternehmen müssen sich zunehmend auf die im Green Deal und im Koalitionsvertrag formulierten ehrgeizigen Ziele zum Klima- und Ressourcenschutz einstellen. Aber welchen Beitrag können kleine und mittlere Unternehmen zu den globalen Herausforderungen überhaupt leisten? Und wie zahlt sich Nachhaltigkeits-Engagement für Unternehmen aus?

Das Enterprise Europe Network (EEN) unterstützt seit 2008 kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Innovationsvorhaben und beim Aufbau internationaler Kontakte. Seit diesem Jahr bietet das EEN in ganz Deutschland auch Nachhaltigkeitsberatungen an. Dank der Förderung unserer Tätigkeit durch die EU und durch die Regionen sind diese Angebote für unsere Kunden kostenfrei. In der vom EEN Deutschland organisierten Nachhaltigkeitswoche zeigen wir anhand konkreter Beispiele, wie Sie Ihr Unternehmen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger gestalten können und welche Chancen sich daraus ergeben:

28.03.2022, 14:00 – 15:30 Uhr
Auftaktveranstaltung: Mit neuer Energie zu mehr Nachhaltigkeit

29.03.2022, 14:00 – 14:45 Uhr
Workshop Ökonomische Nachhaltigkeit: Nachhaltig UND erfolgreich wirtschaften

30.03.2022, 14:00 – 14:45 Uhr
Workshop Ökologische Nachhaltigkeit: Ressourcenschutz ist Klimaschutz – positive Effekte für mein Unternehmen

31.03.2022, 14:00 – 14:45 Uhr
Workshop Soziale Nachhaltigkeit: Eine Wirtschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt

Alle Workshops finden über Zoom statt.

Eine Anmeldung ist bis 10:00 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag möglich.

Downloads: Programm

Zur Anmeldung

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news-1977 Thu, 03 Mar 2022 18:47:20 +0100 EU-Lieferkettengesetz: Wann KMU betroffen sind https://enterprise-europe-bw.de/1977-eu-lieferkettengesetz-wann-kmu-betroffen-sind/66fb5849ad514be8f207c32496e27f4b.html Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen zwar nicht direkt in den Anwendungsbereich des Gesetzes, könnten aber indirekt, zum Beispiel als Zulieferer, betroffen sein. Die Europäische Kommission hat am 23. Februar 2022 einen Vorschlag für eine Richtlinie über die Nachhaltigkeitspflichten von Unternehmen angenommen. Der Vorschlag zielt darauf ab, ein nachhaltiges und verantwortungsvolles unternehmerisches Verhalten in allen globalen Wertschöpfungsketten zu fördern und sieht umfassende Berichtspflichten für Unternehmen über die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards vor.

Unternehmen sind gemäß Artikel 2 des Vorschlags vom Anwendungsbereich der Richtlinie betroffen, wenn sie:

  • mehr als 500 Mitarbeiter haben und einen Umsatz von über 150 Mio. € erwirtschaften,
  • mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von über 40 Mio. € erwirtschaften, der mindestens zur Hälfte in einem Hochrisikosektor erzielt wurde. Als Hochrisikobranchen gelten u.a. die Herstellung von Kleidung, Leder und Schuhen sowie der Großhandel mit Textilien, Kleidung und Schuhen, die Förderung mineralischer Rohstoffe und dessen Großhandel und die Fertigung von Lebensmitteln.
  • in einem Drittstaat ansässig sind und entweder einen Umsatz von über 150 Mio. € in der EU erzielen oder mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes in einem Hochrisikosektor erwirtschaften und dabei einen Umsatz zwischen 40 und 150 Mio. € erzielen.

Kleine und mittlere Unternehmen fallen also nicht direkt in den Anwendungsbereich des Vorschlags, könnten aber indirekt, als Zulieferer der direkt dem Gesetz unterliegenden Unternehmen, von den neuen Berichtspflichten betroffen sein.

Zum Beispiel sieht der Richtlinienvorschlag sogenannte “vertragliche Gewissheiten” (“contractual assurances”) vor. Demnach sollen Unternehmen in bestimmten Fällen verpflichtet werden, vertragliche Zusicherungen über eine einwandfreie Lieferkette von den direkten Geschäftspartnern einzufordern.

Als nächster Schritt soll der Vorschlag im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren von den EU-Institutionen geprüft werden.

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news-1974 Mon, 28 Feb 2022 17:13:28 +0100 Russland-Sanktionen: Was Sie jetzt wissen müssen https://enterprise-europe-bw.de/1974-russland-sanktionen-was-sie-jetzt-wissen-muessen/822874e39142d3aaf54605367235e056.html Die von der EU erlassenen Wirtschaftssanktionen können vertragsrechtliche Folgen haben, die Sie beachten müssen. Die Europäische Union hat aufgrund der russischen Anerkennung der Gebiete Donezk und Luhansk sowie der militärischen Invasion in der Ukraine Finanz- und Wirtschaftssanktionen erlassen.

Der Erlass von Sanktionen und andere behindernde Umstände (wie bspw. die Störung der Lieferketten) können Auswirkungen auf bereits geschlossene Verträge haben. Alle Unternehmen, die direkt oder indirekt (in einer Subunternehmer- oder Lieferkette) in Geschäftsbeziehungen mit Russland oder russischen Kunden und Institutionen (auch außerhalb Russlands) sind, sollten jetzt überprüfen, ob sie von den Sanktionen betroffen sind.

 

1. Bin ich von den Sanktionen betroffen?

Das  Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat eine zentrale Hotline zum Russland-Embargo eingerichtet und informiert auf ihrer Website über die aktuell geltenden Sanktionen.

06196 908-1237

Die  Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) stellt auf ihrer Website aktuelle Informationen zu den Sanktionen bereit und informiert über ihre Krisen-Hotline zur aktuellen Lage.

 +7 495 234 49 54

 

 

2. Ich bin nicht betroffen. Was muss ich trotzdem wissen?

Sind Sie bisher noch nicht betroffen, sollten Sie zum jetzigen Zeitpunkt Russland-Geschäfte dennoch unter folgenden Punkten kritisch prüfen:

  • Neben den Sanktionen der EU könnten auch noch andere Sanktionen der Länder für Sie relevant sein, die Teil der Lieferkette sind oder mit denen Sie Geschäftsbeziehungen unterhalten, wie z.B. die US-Sanktionen und die russischen Gegensanktionen. (Informationen hierzu finden Sie ebenfalls auf der  AHK-Seite.)
  • Sind aufgrund der Finanzsanktionen gegenwärtig überhaupt noch Zahlungen von/nach Russland mit ihren Partnern möglich? Fragen Sie diesbezüglich bei Ihrer Hausbank mit Verweis auf die Partnerbank des russischen Geschäftspartners nach.
  • Prüfen Sie bei Mitarbeiterentsendungen die Reisewarnungen des  Auswärtigen Amtes.

 

 

3. Welche vertragsrechtlichen Folgen haben die Sanktionen?

  • Bei der gegenwärtig sehr dynamischen Krisenlage, deren Dauer nicht absehbar ist, sollten Sie auch bei Anfragen, die gegenwärtig von den Sanktionen nicht betroffen sind, kritisch prüfen, ob eine vertragliche Verpflichtung momentan nötig ist und welche vertraglichen Absicherungsmöglichkeiten bei einer weiteren Ausweitung der Sanktionen bestehen.
  • Der Erlass von Sanktionen und andere behindernde Umstände (wie bspw. die Störung der Lieferketten) können Auswirkungen auf bereits geschlossene Verträge haben. Im besten Fall wurde in den Vertrag bereits vorsorglich eine Klausel zur Höheren Gewalt aufgenommen, in welchem ein militärischer Konflikt nicht bereits bewusst ausgeschlossen wurde und welcher das weitere Vorgehen regelt. Enthält der Vertrag keine solche Klausel, so gilt das Gesetz. Bei neuen Verträgen sollte diese Klausel zwingend enthalten sein.

 

 

4.  Welche weiteren Folgen der Ukraine-Krise sind möglich und welche Vorkehrungen sollten getroffen werden?

  • Auch wenn keine direkten Geschäftsbeziehungen mit Russland bestehen, kann es zu weiteren Störungen in der Lieferkette kommen. Preise für Energie, für Rohstoffe und z.B. auch Getreide können sich verteuern. Die schwierige Lage auf den Rohstoffmärkten sollte bei der Angebotskalkulation berücksichtigt werden.
  • Wie die Coronakrise bereits gezeigt hat, ist es auch generell sinnvoll, zu durchdenken, welche Auswirkungen der Ausfall wichtiger Kunden, Zulieferer oder Aufträge auf die eigenen Finanzen haben könnte. Vorsicht ist auch bei längeren Preisbindungen gegenüber Ihren Kunden geboten. Auch hier sollte vertraglich eine Preisanpassung vereinbart werden, wenn es zu Preissteigerungen bei Rohstoffen und Zulieferteilen kommt.
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news-1945 Mon, 31 Jan 2022 14:33:08 +0100 Zoll: ATLAS-Verfahren aktualisiert https://enterprise-europe-bw.de/1945-zoll-atlas-verfahren-aktualisiert/c850389d9c83c0431c2de08f27b4bd97.html Seit Januar 2022 gibt es Neuerungen im IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System). Diese betreffen u. a. die neuen ATLAS-Module „IMPOST“ und „ZELOS“. ATLAS-IMPOST nahm seinen Betrieb zum 15. Januar 2022 auf.  Hierüber läuft die Abwicklung von Importsendungen mit geringem Wert.

Da mit dem neuen  MwSt.-Digitalpaket zum 1.7.2021 die Einfuhrumsatzsteuerbefreiung für Kleinsendungen bis 22 EUR entfiel, sind auch für Kleinsendungen Zollanmeldungen beim Import aus Nicht-EU-Ländern grundsätzlich nötig. Diese Zollanmeldung für Post- und Kuriersendungen (APK) mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro kann jetzt über ATLAS-IMPOST erfolgen.

 

ATLAS-ZELOS dient dem zentralen elektronischen Austausch von Unterlagen, Anfragen oder Stellungnahmen zwischen Zoll und Unternehmen bei der Wareneinfuhr.

Bis auf Weiteres besteht für Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit, die mit der Anwendung ZELOS angeforderten Unterlagen mit den üblichen Mitteln der Bürokommunikation an den Zoll zu übersenden. Unternehmen sind also bisher noch nicht verpflichtet, die Unterlagen über ZELOS zu übermitteln. Folgeschritte – auch für den Export – sind aber angekündigt, sodass es sinnvoll ist, sich bereits jetzt auf diese weiteren Digitalisierungsschritte vorzubereiten und sich mit dem Tool zu beschäftigen.

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news-1915 Wed, 12 Jan 2022 14:23:53 +0100 Jahreswechsel: Übersicht der Änderungen 2022 https://enterprise-europe-bw.de/1915-jahreswechsel-uebersicht-der-aenderungen-2022/7755a8708ee313f2103cdc2e03bd9262.html Neues Jahr, neue Änderungen: Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen in den Bereichen Außenwirtschaft und Europapolitik. A1-Bescheinigung

Seit dem 1. Januar 2022 sind Anträge auf Ausstellung einer A1-Bescheinigung für selbstständig tätige Personen ausschließlich elektronisch zu übermitteln. Diese Anträge sind an die jeweils zuständige Stelle (gesetzliche Krankenkasse, Rentenversicherungsträger, Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen) zu senden.

Mehr Informationen zur A1-Bescheinigung

 

Sätze für Reisekostenvergütungen

Pandemiebedingt werden die Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgelder nach dem Bundesreisekostengesetz nicht neu festgesetzt. Die zum 1. Januar 2021 veröffentlichten Beträge gelten somit für das Kalenderjahr 2022 unverändert fort.

Meldung des Bundesfinanzministeriums

 

Intrahandelsstatistik

In der EU gilt eine neue Rahmenverordnung für Unternehmensstatistiken, die sich auf die Außenhandelsstatistik auswirkt. Zum 1. Januar 2022 treten daher in den Meldungen für die Intrahandelsstatistik (Intrastat) Änderungen in Kraft.

Änderungen bei der Intrastat

 

EU-Schwellenwerte für Ausschreibungsverfahren

Zum Jahresbeginn traten neue, leicht erhöhte Schwellenwerte im Vergaberecht in Kraft. Diese neuen Schwellenwerte gelten für alle Vergabeverfahren, die ab 1. Januar 2022 von den öffentlichen Auftraggebern eingeleitet werden.

 EU-Schwellenwerte ab Januar 2022

 

 

Harmonisiertes System

Das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung von Waren des internationalen Handels (HS) ist eine Grundlage für den internationalen Warenhandel. Auf Basis des HS ist eine Recherche der im Ausland anfallenden Zölle und Steuern sowie der erforderlichen Unterlagen und der einschlägigen Regelungen beispielsweise über das EU-Portal Access2Markets möglich. Alle fünf Jahre wird eine Neufassung des HS in Kraft gesetzt. Zum 1. Januar 2022 war dies wieder der Fall.

Das Harmonisierte System 2022

Access2Markets

 

Verpackungsmüll

Seit dem 1. Januar 2022 greift ein Verbot von Einwegplastiktüten mit einer Wandstärke unter 50 Mikrometer. Mitte 2022 folgt eine weitere Neuerung für weniger Verpackungsmüll. Die EU-Vorgaben zur Senkung des Verpackungsmülls sollen so umgesetzt werden.

Artikel in der Deutschen Handwerks Zeitung

 

New Deal for Consumers

Mit dem „New Deal for Consumers“ führt die Europäische Union Neuerungen im Wettbewerbsrecht, insbesondere im Onlinehandel, ein. Hierzu wurden vier bestehende EU-Richtlinien, die u.a. den Verbraucherschutz und unlautere Geschäftspraktiken regeln, geändert.

Übersicht zum New Deal for Consumers

 

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1663 Wed, 05 Jan 2022 10:02:00 +0100 Corona: Das europäische digitale COVID-Zertifikat https://enterprise-europe-bw.de/1663-corona-das-europaeische-digitale-covid-zertifikat/56ae35a25e24317a78b483bae09a80c1.html Mit dem europäischen digitalen COVID-Zertifikat ist es EU-Bürgerinnen und -Bürgern in Zeiten von Corona möglich, sich innerhalb der Europäischen Union leichter zu bewegen. Die Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU ist am 1. Juli 2021 in Kraft getreten. Alle Menschen, die in der EU wohnen, können sich das Zertifikat nun ausstellen lassen und bei Bedarf vorzeigen.

Das Zertifikat dient als Beleg für den Corona-Status einzelner Personen und erleichtert das Reisen. Zusätzliche Beschränkungen wie etwa Quarantäne für negativ Getestete, Geimpfte oder Genesene entfallen.

Eine Verpflichtung zur Quarantäne für Besitzer des COVID-Zertifikats kann von den Mitgliedstaaten nur noch dann eingeführt werden, wenn es etwa die Infektionslage erfordert.

Das europaweite Zertifikat erleichtert auch die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung und sorgt somit bei Betrieben für mehr Planungssicherheit.

 

Das digitale COVID-Zertifikat bestätigt, dass man entweder

  •  gegen COVID-19 geimpft wurde,
  •  negativ auf Corona getestet wurde oder 
  •  eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht hat.

 

Hauptmerkmale des Zertifikats

  • Digital- und/oder Papierformat
  • QR-Code mit digitaler Signatur zum Schutz vor Fälschung
  • kostenlos
  • in der Landessprache und auf Englisch
  • gültig in allen EU-Staaten

 

Wie erhalte ich das COVID-Zertifikat?

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. Das können Krankenhäuser, Testzentren oder Gesundheitsbehörden sein.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden, entweder auf die Corona-Warn-App oder auf die CovPass-App. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie ein digitales Echtheitssiegel auf.

 

Wie lange ist das digitale COVID-Zertifikat gültig?

Für Reisen innerhalb der EU wurde ein verbindlicher Anerkennungszeitraum von neun Monaten (genau 270 Tage) für Impfzertifikate festgelegt.

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1891 Thu, 02 Dec 2021 17:32:16 +0100 innocheck-bw: Kostenfreie Unterstützungsangebote für Ihren Weg zu EU-Fördermitteln https://enterprise-europe-bw.de/1891-innocheck-bw-kostenfreie-unterstuetzungsangebote-fuer-ihren-weg-zu-eu-foerdermitteln/51ecfe9e54fdde5bc96fcf69c6c5f2dc.html Beim innocheck-bw können Unternehmen, Start-ups und Scale-ups ihre innovativen Vorhaben per Fragebogen einem Check unterziehen. Die EU fördert Innovationsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 4 Mio. Euro Zuschüssen und bis zu 15 Mio. Euro Beteiligung. Im Jahr 2022 gibt es dazu neue Aufrufe. Unternehmen aus Baden-Württemberg erhalten durch innocheck-bw kostenfreie Unterstützungsangebote für ihren Weg zu EU-Fördermitteln (gefördert durch das Wirtschaftsministerium BW).

Um kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Scale-ups in Baden-Württemberg beim Zugang zu EU-Fördergeldern zu unterstützen, haben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Steinbeis Europa Zentrum das Portal innocheck-bw eingerichtet. Hier können Unternehmen, Start-ups und Scale-ups ihre innovativen Vorhaben per Fragebogen einem Check unterziehen. Sie erhalten eine individuell auf Sie zugeschnittene Empfehlung zu passenden nationalen und europäischen Förderinstrumenten, relevante Links zu weiteren Informationen sowie den Kontakt zu Expert:innen für eine weiterführende Beratung zu ihrem Innovationsvorhaben.

Jetzt den neuen innocheck-BW-Fragebogen ausfüllen und passgenaue Fördermittelberatung für 2022 erhalten: www.innocheck-bw.de

Zusätzlich zum Ideencheck finden Sie auf www.innocheck-bw.de weitere Informationen zu EU-Förderprogrammen, FAQs und einen Blog mit den wichtigsten Neuigkeiten zum Thema.

Innovations-Champion werden und Weiterbilden rund um das Thema Antragstellung

Ergänzend zum Ideencheck über innocheck-bw informiert das Steinbeis Europa Zentrum regelmäßig in kostenfreien Webseminaren zu den neuen Förderinstrumenten der EU (gefördert durch das Wirtschaftsministerium BW). Für kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg werden außerdem kostenfreie Trainings zur Antragstellung im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ und dem Bewerbungsprozess für den EIC Accelerator im Europäischen Innovationsrat angeboten.

Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter: https://www.steinbeis-europa.de/de/events

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news-1887 Tue, 30 Nov 2021 18:12:09 +0100 Neuer Online-Leitfaden vereinfacht den Zugang zur EU-Förderung für die Kulturbranche https://enterprise-europe-bw.de/1887-neuer-online-leitfaden-vereinfacht-den-zugang-zur-eu-foerderung-fuer-die-kulturbranche/4dd1a0fa0c1fc89a75888d908511b68d.html Mit CulturEU hat die Europäische Kommission einen neuen interaktiven Leitfaden auf den Weg gebracht, der alle auf EU-Ebene verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten für den Kultur- und Kreativsektor zusammenfasst. CulturEU ist die gemeinsame Anlaufstelle für EU-Finanzierungen, die insgesamt 75 Finanzierungsmöglichkeiten aus 21 verschiedenen EU-Programmen, von Kreatives Europa und Horizont Europa bis zu den Strukturfonds und InvestEU, umfasst. Mit wenigen Klicks in diesem interaktiven Online-Tool kann jede europäische Kultureinrichtung die für sie am besten geeignete EU-Finanzierungsmöglichkeit ausfindig machen.

Interessierte können einschlägige Finanzierungsmöglichkeiten nach ihren jeweiligen Bedürfnissen, ihrem Tätigkeitsbereich und der Art ihrer Organisation automatisch filtern. Ergänzt wird der Leitfaden durch inspirierende Beispiele und bewährte Verfahren. CulturEU soll regelmäßig mit den neuesten Informationen über neue Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen aktualisiert werden.

Die Kultur- und Kreativbranche wurde schwer von den weitreichenden Beschränkungen während der COVID-19-Pandemie getroffen. Seit Ausbruch der Pandemie hat die Europäische Kommission zahlreiche Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf den Kreativ- und Kultursektor ergriffen.

Zu den bisherigen Maßnahmen auf EU-Ebene zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors gehören:

  • eine Aufstockung der finanziellen Unterstützung der EU für den Kultur- und Kreativsektor mit fast 2,5 Mrd. Euro aus dem Programm Kreatives Europa und rund 2 Mrd. Euro aus Horizont Europa für Kultur-, Kreativ- und Inklusionsprojekte von 2021 bis 2027;
  • die Zuweisung umfangreicher Mittel aus der Aufbau- und Resilienzfazilität.
  • die Genehmigung staatlicher Beihilfen im Umfang von insgesamt 420 Mio. Euro im Zuge der Regelungen des Befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen;
  • die Veröffentlichung von EU-Leitlinien für die sichere Wiederaufnahme von Aktivitäten im Kultur- und Kreativsektor;
  • die Einrichtung der Plattform „Creatives Unite“, auf der Kunst-, Kultur- und andere Kreativschaffende Informationen, Initiativen und Ideen austauschen können. Diese Plattform zählt mittlerweile mehr als 43.000 Nutzerinnen und Nutzer.
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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1867 Wed, 03 Nov 2021 13:29:06 +0100 Video: Das kann das EEN für Sie tun! https://enterprise-europe-bw.de/1867-video-das-kann-das-een-fuer-sie-tun/a1f8d326da6136a0751e622b478c9a0a.html Das Video zeigt, was das Enterprise Europe Network ist und wie das Netzwerk kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg helfen kann. Baden-Württemberg Lokalnachrichten news-1851 Fri, 22 Oct 2021 09:38:48 +0200 Resümee der Handwerksdelegationsreise ins Elsass https://enterprise-europe-bw.de/1851-resuemee-der-handwerksdelegationsreise-ins-elsass/5592e312baabeb7ec1dfa0eded4bab7f.html Auf der Reise konnten sich Betriebe, Kammern und Verbände über die Marktchancen und Rahmenbedingungen in Frankreich informieren und austauschen. Die diesjährige Handwerksdelegationsreise führte uns vom 13. bis 14. Oktober ins Elsass. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg und Herr Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages haben die Delegation an beiden Tagen begleitet.

Auf der Reise konnten sich Betriebe, Kammern und Verbände aus dem Handwerk über die Marktchancen und konkreten Rahmenbedingungen zur Auftragsabwicklung informieren. In Gesprächen mit hochrangigen politischen Vertretern der französischen Seite ging es, unter anderem, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und insbesondere um den Abbau von Hemmnissen bei der Entsendung von Arbeitskräften. Frankreich ist ein interessanter Markt, der unseren Handwerksbetrieben sehr gute Geschäftschancen bietet. Allein in Straßburg gibt es viele interessante Projekte, wie z.B. ein groß angelegtes Stadtentwicklungsprogramm, mit dem sich Straßburg in Richtung Rhein und damit zu Deutschland hin entwickeln soll. Dabei wird auch das Thema nachhaltiges aber dennoch bezahlbares Bauen eine große Rolle spielen.

Für die teilnehmenden Handwerksbetriebe war die Reise aber nicht nur eine gute Möglichkeit, den französischen Markt besser kennenzulernen, sondern auch um sich zu vernetzen. Der direkte Kontakt bspw. zu Architekten oder Handwerksorganisationen ist wertvoll und erleichtert die zukünftige Zusammenarbeit.

 

 Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold

„Nach langen Einschränkungen aufgrund der Pandemie, unter denen das grenzüberschreitende Arbeiten stark gelitten hat, war es nun gut und wichtig, wieder verstärkt in den Austausch mit unseren französischen Partnern zu kommen. Wir müssen die Hemmnisse in der Zusammenarbeit noch weiter abbauen. Europa muss von den Betrieben, Mitarbeitern und Auszubildenden wieder mehr gelebt werden können – gerade in den Grenzregionen Elsass und Baden-Württemberg. Dazu braucht es auf beiden Seiten die richtigen Rahmenbedingungen.“

 

Wolfgang Rosskopf, Geschäftsführer der Alfred Kiess GmbH in Stuttgart

„Für uns Handwerksbetriebe war es wichtig, dass die Reise von einer politischen Delegation begleitet wurde. Das ermöglicht uns ganz anders wahrgenommen zu werden. Wir haben in dem Rahmen die Chance, unsere Anliegen direkt an die politischen Stellen vorzubringen und uns Gehör zu verschaffen.“

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1846 Fri, 08 Oct 2021 14:34:00 +0200 EEN Jahreskonferenz 2021: Das Netzwerk zu Gast in Stuttgart https://enterprise-europe-bw.de/1846-een-jahreskonferenz-2021-das-netzwerk-zu-gast-in-stuttgart/aed4ff47d490cfc3656cbc983f91cb16.html Die Jahreskonferenz des Enterprise Europe Network ist die größte Mittelstandsveranstaltung der EU! In Workshops, Vorträgen und Gesprächen ging es um die Themen "Reconnect, Renew, Recover" – vor Ort auf der Messe Stuttgart und weltweit online.  

 

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1844 Thu, 07 Oct 2021 11:11:14 +0200 Digitale Veranstaltungsreihe "Zusammen wachsen in Europa" zu den transnationalen Interreg-Programmen der Förderperiode 2021-2027 https://enterprise-europe-bw.de/1844-digitale-veranstaltungsreihe-zusammen-wachsen-in-europa-zu-den-transnationalen-interreg-programmen-der-foerderperiode-2021-2027/1fcedfdef51c3cc9941a2f5ccfd2a22c.html Die Veranstaltungsreihe hat zum Ziel, die Projektresultate der vergangenen Förderperiode sichtbarer zu machen und die Potentiale transnationaler Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Zum Start der Förderperiode 2021-2027 der Interreg B-Programme hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg eine umfangreiche Kommunikationskampagne in Auftrag gegeben. Ziel der Kampagne ist zum einen, die Projektresultate der vergangenen Förderperiode sichtbarer zu machen und die Potentiale transnationaler Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Gleichzeitig soll die Kampagne über die Schwerpunkte der nächsten Förderperiode informieren und Projektträger motivieren, sich für die Interreg B-Ausschreibungen zu bewerben.

Die Kampagne wurde offiziell am 8. Juli 2021 im Rahmen einer hybriden Leitveranstaltung eröffnet, an der mehr als 200 Akteure aus Baden-Württemberg teilgenommen haben. Dieser Austausch soll nun mit einer digitalen Veranstaltungsreihe zwischen Oktober und Dezember 2021 fortgeführt werden. Die acht Einzelveranstaltungen finden jeweils freitags an folgenden Terminen statt:

 

1. Interreg B in Practice: Wie stellt man erfolgreich einen Antrag?

8. Oktober 2021                            10 – 12:00 Uhr

2. Blitzlicht Interreg B: Alpenraumprogramm

15. Oktober 2021                          10 – 12:00 Uhr

3. Blitzlicht Interreg B: Mitteleuropaprogramm

22. Oktober 2021                          10 – 12:00 Uhr

4. Interreg B für Kommunen

29. Oktober 2021                          10 – 12:00 Uhr

5. Interreg B für die Wirtschaft

12. November 2021                      10 – 12:00 Uhr

6. Blitzlicht Interreg B: Donauraumprogramm

19. November 2021                      10 – 12:00 Uhr

7. Blitzlicht Interreg B: Nordwesteuropaprogramm

26. November 2021                      10 – 12:00 Uhr

8. Interreg B Fokusthemen: Innovation & Green Deal

3. Dezember 2021                        10 – 12:00 Uhr

 

Die Veranstaltungsreihe findet digital über die Online-Plattform Hopin statt. Die Einzelevents kombinieren Vorträge, Q&A-Sessions, Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen und zur Anmeldung erhalten Sie hier: http://www.interreg-bw.de

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1836 Tue, 21 Sep 2021 13:09:11 +0200 Befragung zu Zahlungsverzug https://enterprise-europe-bw.de/1836-befragung-zu-zahlungsverzug/1beafb985e6fe513ea4a48a14fcf8d2c.html Mit der von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie sollen Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsverzug und zur Abmilderung seiner Auswirkungen aufgezeigt werden. Verspätete Zahlungen sind insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ein großes Problem. Die Europäische Kommission plant daher Maßnahmen, um eine verantwortlichere Zahlungskultur in der EU zu schaffen.

Nutzen Sie die Möglichkeit zur Einflussnahme auf die EU-Politik und nehmen Sie an der Befragung teil!

→ Jetzt mitmachen!
(Der 7-stelligen ID-Code, den Sie bei der ersten Frage angeben müssen ist: DE00316)

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1820 Mon, 30 Aug 2021 13:27:28 +0200 EU-Mehrwertsteuerreform: Das müssen Sie wissen https://enterprise-europe-bw.de/1820-eu-mehrwertsteuerreform-das-muessen-sie-wissen/3592a3d77e2d5f63fec0e50b39901564.html Erfahren Sie, was seit dem 1. Juli 2021 umsatzsteuerlich beim Handel innerhalb der EU und mit Drittstaaten zu beachten ist. Die Mehrwertsteuerreform der EU sieht im Kern vor, dass die Umsatzsatzbesteuerung des Warenverkehrs von EU-Unternehmern innerhalb der EU einfacher geregelt wird.

Ziel ist, bist 2022 alle grenzüberschreitenden Lieferungen im Bestimmungsland zu besteuern. Durch die neuen Regelungen soll vor allem der Umsatzsteuerbetrug eingedämmt werden.

Von besonderer Bedeutung sind die folgenden umsatzsteuerlichen Neuregelungen, die seit dem 1. Juli 2021 greifen:

  • One-Stop-Shop: Die Besteuerung soll einheitlich ab einem Wert von 10.000 Euro im Bestimmungsland erfolgen. Angemeldet werden muss die Besteuerung dann nur noch beim Bundeszentralamt für Steuern. Die Umsatzsteueranmeldungen in den einzelnen Ländern und die Beachtung von unterschiedlichen Lieferschwellen entfallen damit.
  • Ablösung der Versandhandelsregelung: Die bislang geltenden umsatzsteuerlichen Versandhandelsregeln greifen seit 1. Juli nicht mehr. Sie werden durch die neuen Fernverkaufsregelungen abgelöst: Lieferungen von Gegenständen an Nichtunternehmer innerhalb der EU werden im Rahmen eines Fernverkaufes im Ansässigkeitsstaat des Empfängers steuerbar sein.
  • Reverse-Charge-Verfahren: Es soll der Übergang der Steuerschuldnerschaft nach § 13b UStG auf den Betreiber elektronischer Märkte erfolgen, wenn der Warenverkauf über einen elektronischen Markt (Dienstleister) erfolgte.

 

Haben Sie Fragen dazu?

→ Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1811 Thu, 19 Aug 2021 09:29:29 +0200 Neue Ökodesign-Anforderungen und neues EU-Energielabel https://enterprise-europe-bw.de/1811-neue-oekodesign-anforderungen-und-neues-eu-energielabel/b4551338f029d5c9b2faa35131a60861.html Neue Ökodesign-Anforderungen sowie ein neues EU-Energielabel sollen die Entwicklung energieeffizienter Geräte voranbringen.  

EU-Ökodesign-Richtlinie

Seit dem 1. März 2021 gelten für die EU-Ökodesign-Richtlinie (2009/125/EC) zehn neue Durchführungsverordnungen, jeweils für eine Produktgruppe. Diese enthalten geänderte Anforderungen, die insbesondere die Reparierbarkeit der Produkte, die längere Haltbarkeit und mehr Energieeffizienz fordern. Hersteller und Importeure von energieverbrauchsrelevanten Produkten dürfen künftig nur noch Produkte auf dem europäischen Markt anbieten, wenn Ersatzteile je nach Produktgruppe sieben bis zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen verfügbar sind, sowie das Produkt grundsätzlich reparierbar ist. Eine Lieferung derselben muss innerhalb von
höchstens 15 Arbeitstagen nach Bestelleingang erfolgen. All diese Teile müssen mit allgemein verfügbaren Werkzeugen austauschbar sein. Montageanleitungen müssen im Internet abrufbar sein.

 

Neues Energielabel

Die neue Generation von Energielabels für fünf Produktgruppen wurde 2021 eingeführt und dadurch neu eingeordnet. Die bisherigen Energielabels bis A+++ werden ersetzt durch Labels von A bis G. Gleichzeitig sollen bisherige Produkte zu Beginn der Neueinführung noch nicht in die Gruppe A eingeordnet werden, um dadurch Anreize für mehr Energieeffizienz bei den Herstellern zu schaffen. Zusätzlich zum Energieverbrauch, ist auf den Labels ein QR-Code enthalten über den die Verbraucherinnen und Verbraucher weitere Informationen über das Produkt wie Energieeffizienz,Modellabmessungen, Art und Volumen der Kühlfächer, angebotene Mindestgarantie, in einer EU-Datenbank (EPREL) erhalten können.

 

Mehr dazu im Merkblatt der IHK Reutlingen:

 

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1817 Mon, 09 Aug 2021 08:29:00 +0200 Frankreich: Neues Klimaschutzgesetz https://enterprise-europe-bw.de/1817-frankreich-neues-klimaschutzgesetz/efe09127c389e1766da06e0a8830fca2.html Frankreich hat Nachhaltigkeit im Bau zur nationale Priorität erklärt. Das birgt Geschäftschancen für baden-württembergische Unternehmen. Frankreich ist einer der wichtigsten Auslandsmärkte für baden-württembergische Unternehmen. Trotz der Corona-Pandemie und der zwischenzeitlich erschwerten Bedingungen bei der Auftragsabwicklung, gibt es vor allem für die Baubranche vielversprechende Aussichten:

Zum einen erwartet die französische Regierung im 2. Halbjahr 2021 eine stärkere Konjunkturentwicklung und hofft, dass die Wirtschaft im vierten Quartal wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Zum anderen hat die französische Regierung im Februar 2021 einen Gesetzesentwurf „zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Stärkung der Resilienz gegenüber Klimaauswirkungen“ vorgelegt. Dieser umfasst unter anderem die Kategorie „Wohnen und klimagerechtes Sanieren“, die für die Baubranche besonders relevant ist.

 

Ziele des Gesetzes zur Bekämpfung des Klimawandels

An oberster Stelle steht die Optimierung der Energieeffizienz im Gebäudesektor, da dieser Bereich für 27% der französischen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Ziel der nationalen Strategie ist es daher, mehr als 20 Millionen Wohnungen bis 2050 zu sanieren. Auch für Neubauten soll es ab 2022 in Frankreich neue Regelungen bezüglich der Senkung des Energieverbrauchs geben.

 

Chancen für baden-württembergische Unternehmen

Im Zuge dessen werden sich in diesem Bereich viele Möglichkeiten für deutsche Unternehmen – insbesondere aus dem Handwerk – ergeben, um mit innovativen Konzepten Gebäude klimaneutral umzubauen oder zu planen:

  • Klimapositives Bauen ist, wie das Beispiel des Tour Elithis in Straßburg zeigt, auch in Frankreich ein topaktuelles Thema.
  • Handwerker aus den Gewerken Sanitär-Heizung-Klima sind gefragt, wenn es um Themen wie passive Kühlkonzepte, Lüftung, Photovoltaik-Module oder Sonnenschutz geht.

Allgemein gewinnt das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundene Umgestaltung des Bausektors in Frankreich immer mehr an Bedeutung:

  • Innovative Bautechniken,
  • Entwicklung und Einsatz neuer nachhaltiger Materialien im Bau und Ausbau
  • sowie die Unterstützung von Bauprojekten durch digitale Tools sind gefragt und werden von „France Relance“, dem französischen Wiederaufbauplan, finanziell unterstützt.


Für baden-württembergische Betriebe ergeben sich dadurch viele Anknüpfungspunkte, Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftschancen im benachbarten Frankreich.

 

Ansprechpartnerin für baden-württembergische Handwerksbetriebe

Außenwirtschaftsberaterin Heike Ganzhorn von Handwerk International Baden-Württemberg berät Sie zu Ihrem Auftrag in Frankreich.

 

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news-1797 Tue, 27 Jul 2021 14:09:00 +0200 5 Tipps für Erfolg im Auslandsgeschäft https://enterprise-europe-bw.de/1797-5-tipps-fuer-erfolg-im-auslandsgeschaeft/7dcb6e5f4759ab5bf05744f020c9e674.html Auslandsaufträge verlaufen immer dann erfolgreich, wenn diese fünf Punkte beachtet werden. Heike Ganzhorn, Außenwirtschaftsberaterin bei Handwerk International Baden-Württemberg, begleitet seit vielen Jahren Unternehmen auf ihren Weg ins Auslandsgeschäft.

 

Dabei beobachtet sie, dass Auslandsaufträge immer dann erfolgreich verlaufen, wenn folgende fünf Punkte beachtet werden.

 

1. Mut, Offenheit, Kontaktfreude und Begeisterung für neue Länder

Diese Begeisterung spürt der Geschäftspartner oder Kunde und sie hilft auch über den eventuellen bürokratischen Mehraufwand hinweg.

 

2. Analyse des Auslandsmarktes

Der Bedarf für eigene Produkte und Dienstleistungen im Ausland wird erkannt und evaluiert.

 

3. Gezielte Vorbereitung und realistische Einschätzung der geplanten Projekte und Aufträge

Dazu gehören: ausreichend Vorlaufzeit, Marktkenntnisse, Kenntnisse über Ablauf von Verhandlungen und kulturellen Besonderheiten sowie Ressourcenmanagement. Auch die Beachtung des regulatorischen Umfelds, insbesonders gesetzlicher Vorschriften in Bezug auf Arbeitsrecht, Besteuerung etc. sowie eine gewisse Flexibilität bei der Umsetzung sind wichtig.

 

4. Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort

Kooperation mit Unternehmern oder Austausch mit Netzwerkpartnern wie zum Beispiel dem Enterprise Europe Network (EEN): Eine Zusammenarbeit vor Ort ist hilfreich, um das nötige Know-How für lokale Begebenheiten zu erlangen und länderspezifische Vorgaben zu erfüllen.

 

5. Kommunikationsfähigkeit

Hierzu gehören Sprachkenntnisse – mindestens Grundkenntnisse in Englisch sollte man vorweisen – sowie die Fähigkeit, auf andere Menschen einzugehen und sich auf unterschiedliche Arten der Kommunikation einzulassen. Auch Verständnis für das soziokulturelle Umfeld (andere Länder, andere Sitten) und für die (Arbeits-)Kultur vor Ort ist für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft ausschlaggebend.

 

→ Wie unterstützen Sie bei Ihrem Auslandsauftrag!

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news-1791 Fri, 23 Jul 2021 10:02:53 +0200 EU: Neue Regeln für sichere Produkte treten in Kraft https://enterprise-europe-bw.de/1791-eu-neue-regeln-fuer-sichere-produkte-treten-in-kraft/0e80babee0b13cb4fd4463caa9cb70ad.html Zukünftig sollen nicht-EU-konforme Produkte aus Nicht-EU-Staaten nicht mehr in den Unionsmarkt gelangen. Seit dem 16. Juli 2021 stellt die EU-Marktüberwachungs- und Konformitätsverordnung sicher, dass Produkte, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, den EU-Rechtsvorschriften entsprechen und die Anforderungen an die öffentliche Gesundheit und Sicherheit erfüllen.

Damit sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden und keine gefährlichen und nicht-EU-konforme Produkte aus Nicht-EU-Staaten in den Unionsmarkt gelangen.

 

Der für den Binnenmarkt zuständige Kommissar Thierry Breton sagt dazu:

„Angesichts der zunehmenden Online-Käufe und der Komplexität unserer Lieferketten müssen wir unbedingt sicherstellen, dass alle Produkte auf unserem Binnenmarkt sicher sind und den EU-Rechtsvorschriften entsprechen. Diese Verordnung wird dazu beitragen, Verbraucher und Unternehmen vor unsicheren Produkten zu schützen und die Zusammenarbeit der nationalen Behörden und Zollbeamten zu verbessern, um zu verhindern, dass diese in den Binnenmarkt gelangen.“

 

Die Verordnung gilt für eine breite Palette von Produkten, von Elektronik bis hin zum Kfz- und Baubereich. Unternehmen können über das Portal „Europa für Sie" und die "Produktkontaktstellen" kostenlos Informationen über die Produktvorschriften erhalten.

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1789 Thu, 22 Jul 2021 10:23:26 +0200 Entsendung: Was voraussichtlich ab dem 1. September in Österreich gilt https://enterprise-europe-bw.de/1789-entsendung-was-voraussichtlich-ab-dem-1-september-in-oesterreich-gilt/4a8aa35f6b3ca98da7bbae747d028110.html Die geplante Gesetzesänderung wird sich künftig erleichternd auf die Entsendung nach Österreich auswirken. Zum 1. September 2021 sollen in Österreich Änderungen des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes (LSD-BG) in Kraft treten.

Insbesondere das bislang geltende Kumulationsprinzip bei Verwaltungsstrafen soll abgeschafft werden, nachdem dies vom Europäischen Gerichtshof als Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit eingestuft und damit als rechtswidrig erklärt wurde.

 

1. Verstoß gegen Melde-, Bereithaltungspflichten und Maßnahmen der Lohnkontrolle

Bisher

Bisher haftet der Arbeitgeber für Verstöße gegen Melde-, Bereithaltungspflichten und Maßnahmen der Lohnkontrolle gemäß der Anzahl entsandter Arbeitnehmer. Aktuell beträgt beispielsweise die Geldstrafe bei Nichtanmeldung 1.000 € bis 10.000 € pro entsandtem Mitarbeiter

Zukünftig

Mit der geplanten Änderung soll der Arbeitgeber künftig mit einer Pauschale haften, unabhängig von der Anzahl der entsandten Arbeitnehmer.
Meldet der Arbeitgeber beispielsweise einen oder mehrere Arbeitnehmer nicht an, so soll er mit einer Geldstrafe von insgesamt max. 20.000 € haften. Zudem entfällt eine Erhöhung des Strafrahmens bei Wiederholungsfällen.

 Das österreichische Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG)

 

2. Nichtbereithaltung und Nichtübermittlung von Lohnunterlagen

Bisher

Im Falle des Nichtbereithaltens von Lohnunterlagen gilt bislang ebenso die kumulative Haftung anhand der Zahl der entsandten Arbeitnehmer.

Zukünftig

Hier ist ebenfalls die Einführung einer pauschalen Haftung geplant. Werden beispielsweise die Lohnunterlagen eines einzelnen oder mehrerer entsandter Arbeitnehmer nicht bereitgehalten oder übermittelt, beträgt die Geldstrafe insgesamt max. 30.000 €.

Werden Arbeitnehmer für nicht mehr als 24 Stunden entsendet, soll die Bereithaltung der Lohnunterlagen vereinfacht werden.
In diesen Fällen müssen während des Entsendezeitraums nur Arbeitsvertrag und Arbeitszeitaufzeichnungen bereitgehalten werden.

 

3. Unterentlohnung von entsandten Arbeitnehmern

Bisher

Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter nach Österreich entsenden, sind für die Dauer der Entsendung verpflichtet, die in Österreich kollektivvertraglich geltenden Mindestentgelte zu bezahlen. Derzeit ist bei einer Unterentlohnung die Anzahl der betroffenen Arbeitnehmer maßgeblich.

Zukünftig

Auch hier soll künftig die Höhe der Geldstrafen pauschal geregelt werden. In Zukunft soll eine Geldstrafe von pauschal maximal 50.000 € angesetzt werden. Darüber hinaus soll eine Privilegierung hinsichtlich von Kleinstbetrieben mit insgesamt nicht mehr als neun Mitarbeitern bestehen.

 Prüfen Sie, ob Sie Ihren Mitarbeitern den Mindestlohn bezahlen

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1777 Thu, 08 Jul 2021 09:54:46 +0200 EU-Bescheinigung: Oft unerlässlich bei Entsendungen https://enterprise-europe-bw.de/1777-eu-bescheinigung-oft-unerlaesslich-bei-entsendungen/2573d73959bf262097d71c67f377fb88.html Die EU-Bescheinigung dient als Nachweis Ihrer beruflichen Qualifikation, wenn Sie im Ausland eine Dienstleistung erbringen möchten. Was ist die EU-Bescheinigung und für was wird sie benötigt?

Wer als Unternehmen Mitarbeiter für eine Dienstleistung ins Ausland entsendet, muss dort eventuell einen Befähigungsnachweis für die ausgeübte Tätigkeit vorzeigen.

Die EU-Bescheinigung weist nach, dass Sie in Deutschland ordnungsgemäß zur Ausübung der betreffenden Dienstleistung niedergelassen sind.

 

Wo erhalte ich die EU-Bescheinigung?

Die jeweilige örtlich für Sie zuständige Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammer, stellt Ihnen die EU-Bescheinigung aus.

Bitte achten Sie darauf, dass genau die Tätigkeiten, die Sie im Ausland ausführen wollen, auch in der EU-Bescheinigung aufgelistet werden.

 

Was benötige ich für die Erstellung der EU-Bescheinigung?

Ihr Betrieb muss ordnungsgemäß bei einer Kammer eingetragen sein.

Bitte halten Sie für die Beantragung der EU-Bescheinigung Ihre Betriebsnummer bereit.

 

Was gibt es Weiteres zu beachten?

Die Notwendigkeit der EU-Bescheinigung und deren Mitführen bei der Auftragsabwicklung hängt vom jeweiligen Land ab. Daher empfehlen wir Ihnen, unser Beratungsangebot auch für dieses Thema gerne in Anspruch zu nehmen.

 

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1775 Tue, 06 Jul 2021 14:39:58 +0200 Auslandsaufträge: Die 5 häufigsten Fehler! https://enterprise-europe-bw.de/1775-auslandsauftraege-die-5-haeufigsten-fehler/83f598c2dcba0733ddf7a289932347da.html Konkurrenz unterschätzt, keine Exporterfahrung, kaum Sprachkenntnisse: Diese Fehler werden immer gemacht. Sandra Weingart, Außenwirtschaftsberaterin bei Handwerk International Baden-Württemberg, begleitet seit vielen Jahren Unternehmen auf ihren Weg ins Auslandsgeschäft.

 

Dabei beobachtet sie, dass bei Auslandsaufträgen oft die immer gleichen Fehler gemacht werden – und hilft Betrieben dabei, diese zu vermeiden.

 

1.       Fehlende Informationen zum Zielmarkt

Die Marktanforderungen, Absatzmöglichkeiten, Produktanforderungen im Zielmarkt, notwendigen Registrierungen, Steuern, Preiskalkulation sowie Konkurrenten werden oft falsch eingeschätzt.

 

2.       Risiken und Kosten des Auslandsgeschäfts

Das politisches Risiko, Währungsrisiko sowie Transportrisiko sind unzureichend bekannt und nur mangelhaft abgesichert.

 

3.       Fehlende interne Organisation und Qualifikation

Den Mitarbeitern fehlen Sprachkenntnisse, Exporterfahrung oder auch die nötige Flexibilität für das Exportgeschäft.

 

4.       Persönliche Beziehungen und interkulturelle Kommunikation werden unterschätzt

In vielen Ländern ist es sehr wichtig, die persönliche Beziehung zu pflegen, bevor es zu geschäftlichen Beziehungen kommt. Unzureichendes Wissen über Sitten, Gebräuche und Geschäftskultur können dem Auslandsgeschäft schaden.

 

5.       Fehlende oder falsche Kooperationspartner im Zielland

Ein zuverlässiger Kooperationspartner im Zielland hilft, sich zurecht zu finden und Zugang zum Markt zu erhalten. Beratungsmöglichkeiten und die Geschäftspartnersuche durch die Handwerkskammern sollten in jedem Fall in Anspruch genommen werden.

 

Vermeiden Sie diese Fehler!

→ Wie unterstützen Sie!

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1768 Mon, 28 Jun 2021 14:56:45 +0200 EU-Schweiz: Anerkennung von Medizinprodukten aufgehoben https://enterprise-europe-bw.de/1768-eu-schweiz-anerkennung-von-medizinprodukten-aufgehoben/176575569066ecc8d9e45b9be9896164.html Für betroffene Unternehmen erschwert sich seit dem 26. Mai 2021 insbesondere der Import von Produkten aus der Schweiz. Die gegenseitige Anerkennung von Medizinprodukten zwischen der EU und der Schweiz, die in dem Abkommen über die gegenseitige Anerkennung (MRA) geregelt ist, gilt seit dem 26. Mai nicht mehr.

Dies hat damit zu tun, dass ab diesem Tag die neue europäische Verordnung über Medizinprodukte in Kraft getreten ist und es ohne eine Einigung über das institutionelle Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz auch keine Aktualisierung des MRA geben kann.

Für betroffene Unternehmen erschwert sich dadurch insbesondere der Import von Produkten aus der Schweiz. Zu den Medizinprodukten zählen u.a. auch chirurgische Werkzeuge, zahnärztliche Instrumente und Produkte für orthopädische Implantate.

 

Die jetzt geltenden Regeln für Medizinprodukte im Detail
 

Für europäische Medizinprodukte, die in die Schweiz exportiert werden

  • Hierfür gelten die Anforderungen der schweizerischen Medizinprodukteverordnung (die ebenfalls seit dem 26.5.2021 gilt). Diese beinhaltet die Anerkennung aller bestehenden Zertifikate, die von der EU unter den MRA ausgestellt wurden.
  • Die Schweiz erkennt in der Regel weiterhin die Zertifizierungen von EU-Medizinprodukte an, die von Stellen aus EU- bzw. EWR-Staaten nach EU-Recht (MDR/IVDR) ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass die neue Schweizer Medizinprodukteregulierung beachtet wird.
  • EU-Unternehmen müssen in Zukunft einen Bevollmächtigten in der Schweiz benennen. Für die Benennung eines Bevollmächtigten in der Schweiz gelten folgende Übergangsfristen: In der höchsten Risikoklasse wird eine Übergangsfrist bis 31.12.2021 festgelegt, während in den tieferen Klassen großzügigere Fristen bis 31.03.2022 und 31.07.2022 gelten.

 

Für schweizerische Medizinprodukte, die in die EU exportiert werden

  • Die EU erkennt seit dem 26. Mai 2021 neben neuen auch bestehende und bereits anerkannte Zertifikate, die von einer benannten Stelle mit Sitz in der Schweiz ausgestellt wurden, nicht mehr an.
  • Schweizer Hersteller brauchen außerdem ab sofort einen in der EU niedergelassenen Bevollmächtigten. Es wurden bisher keine Übergangsfristen definiert.
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news-1748 Fri, 11 Jun 2021 11:40:00 +0200 eTranslation: Gratis Online-Übersetzungstool https://enterprise-europe-bw.de/1748-etranslation-gratis-online-uebersetzungstool/50b88398b824060d8d4142f03b9c5763.html Die Europäische Kommission bietet mit eTranslation einen hochmodernen Online-Dienst für maschinelle Übersetzung an. Die Europäische Kommission stellt nach einer Unternehmensbefragung kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der EU den kostenfreien Zugang zu ihrem  automatischen Übersetzungstool zur Verfügung.

Im Rahmen der Befragung bekundeten 95% der Unternehmen ihr Interesse an einem kostenfreien, sicheren und automatisierten Übersetzungstool der EU. 70% gaben an, automatische Übersetzung in ihrem Arbeitsalltag zu benötigen.

Die Testphase des Tools bestätigte dies: 92% der Unternehmen sahen den Nutzen von eTranslation für ihren Alltag. Im Schnitt wurden in jedem Betrieb fünf Dokumente pro Monat über das Tool übersetzt.

Nun steht eTranslation allen zur Verfügung!

 

Vorteile von eTranslation

  • Kostenfrei und benutzerfreundlich: Für eTranslation fallen keine Kosten an. Sie sparen Zeit und Geld bei der Übersetzung von Dokumenten und Texten in 27 Sprachen!

  • Qualitativ hochwertig: Beim eTranslation-Dienst werden modernste neuronale maschinelle Technologien angewandt um Ihre Texte übersetzen.
  • Sicher und vertraulich: Mit eTranslation werden die Vertraulichkeit und Sicherheit Ihrer Daten gewährleistet. Der Dienst wird von den Behörden der EU und der Mitgliedstaaten genutzt.

 

Einfach registrieren und ausprobieren: Hier geht's zum Übersetzungstool!

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1742 Fri, 28 May 2021 11:40:00 +0200 Brexit: Antragsfrist für das Frontier Worker Permit endet am 30. Juni https://enterprise-europe-bw.de/1742-brexit-antragsfrist-fuer-das-frontier-worker-permit-endet-am-30-juni/7ad34506c734327d6e015e808ce46fad.html Bis zum 30. Juni 2021 können Grenzgänger noch die notwendige Erlaubnis beantragen, mit der sie nach dem Brexit weiterhin visumsfrei im Vereinigten Königreich arbeiten können. Für viele Unternehmen wird nach derzeitigem Stand die einzige langfristig zuverlässig planbare Möglichkeit für eine Einreise zu Bau- und Montagetätigkeiten in das Vereinigte Königreich ein Frontier Workers Permit sein. Die Antragsfrist hierfür läuft am 30.06.2021 ab.

 

Frontier Workers Permit: Voraussetzungen und Antrag

 

Wenn Sie und ihre Mitarbeiter vor Ende 2020 mindestens einmal pro Jahr in Großbritannien gearbeitet haben, könnten Sie Anspruch auf eine Grenzgänger-Erlaubnis („Frontier Worker Permit“) haben. Voraussetzung ist, dass Sie und ihre Mitarbeiter nicht in Großbritannien gelebt haben, sondern dort regelmäßig mindestens einmal in 12 Monaten gearbeitet haben. Die Aufenthalte und Tätigkeiten können im Rahmen von Aufträgen für Privat- und für Geschäftskunden stattgefunden haben.

Mit der Antragstellung sind keine Kosten verbunden, die Erlaubnis wird gebührenfrei erteilt.

Mit einer Grenzgänger-Erlaubnis können Sie und Ihre Mitarbeiter weiterhin in Großbritannien tätig werden, ohne dass Sie ein Visum oder andere Einreisegenehmigungen beantragen müssen.

Die Grenzgänger-Erlaubnis muss bis spätestens 30. Juni 2021 online beantragt werden und gilt für 5 Jahre.

Nach Ablauf kann eine Verlängerung beantragt werden, für die ebenfalls weiterhin jährliche Geschäftsaktivität belegt werden muss. Wenn aufgrund von Corona oder anderer Gründe wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Schwangerschaft in den letzten 12 Monaten nicht in Großbritannien gearbeitet werden konnte, kann dennoch ein Anspruch auf ein Frontier Worker Permit bestehen.

 

Mehr Informationen

 

 → Frontier Worker Permit Leitfaden

 → Zur online Antragsstellung

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1741 Thu, 27 May 2021 11:35:15 +0200 Schweiz: Rahmenabkommen gescheitert https://enterprise-europe-bw.de/1741-schweiz-rahmenabkommen-gescheitert/8f47d9db4bf4cdd9d4a5f537e1bbf843.html Die Schweiz hat die Gespräche über das Rahmenabkommen mit der EU einseitig für beendet erklärt. Die bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz bleiben aber zunächst bestehen. Zahlreiche Verträge regeln die Zusammenarbeit der EU mit der Schweiz. Ein umfangreiches Abkommen möchte die Schweiz jedoch nicht.  Nach jahrelangen Verhandlungen wurde nun ein Schlussstrich gezogen.

Die Schweiz ist ein wichtiger Markt für baden-württembergische Handwerksbetriebe. Die dort zu beachtenden Regeln stellen Betriebe jedoch oft vor Herausforderungen. So ist bei der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung in der Schweiz eine Acht-Tage-Anmeldefrist zu beachten, sowohl für die zu entsendenden Mitarbeiter als auch für die Betriebsinhaber. Diese längere Wartezeit im Meldeverfahren verhindert eine schnelle Reaktion auf Kundenanfragen. Für Aufträge in der Schweiz über 2.000 CHF pro Jahr ist außerdem von allen Unternehmen des Bau- und Ausbaugewerbes eine Barkaution zu hinterlegen. Die Höhe der Kaution kann je nach Auftragsgröße sehr schnell steigen. Nicht zuletzt ist der bürokratische Aufwand erheblich und im Falle einer Lohnkontrolle werden umfangreiche Unterlagen angefordert.

Das Rahmenabkommen sollte die Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz neu regeln und den gegenseitigen Marktzugang einheitlicher und effizienter gestalten. Gerade diese sogenannten flankierenden Maßnahmen, die dem Schutz des Schweizer Lohns dienen, sollten teilweise erleichtert werden. Diskutiert wurde etwa eine Reduzierung der Anmeldefrist auf vier Tage. Außerdem sollte die Kautionspflicht nur noch für Unternehmen gelten, die bereits wegen Nichteinhaltung ihrer sozialen Mindestverpflichtungen verurteilt wurden.

Das Platzen des Rahmenabkommens ist sehr zu bedauern, da die in Aussicht gestellten Erleichterungen nun nicht umgesetzt werden.
Der Status Quo bleibt also zunächst bestehen. Für Grenzgänger und für die Dienstleistungserbringung in der Schweiz ändert sich vorerst nichts. Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz wird jedoch langfristig sicherlich erschwert werden, wovon auch Baden-Württemberg betroffen sein wird.

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Baden-Württemberg Lokalnachrichten
news-1739 Wed, 26 May 2021 10:15:42 +0200 Go.for.europe: Auslandspraktika für Azubis https://enterprise-europe-bw.de/1739-go-for-europe-auslandspraktika-fuer-azubis/cd94b53b8f9eec02ffeaa8869b2464fb.html Ein Auslandspraktikum Ihres Azubis kann für Sie eine Chance sein, Ihr Netzwerk mit ausländischen Partnern auszubauen - auch über das Praktikum hinaus!  

Was ist Go.for.europe?

 

  • Als branchenübergreifende Servicestelle berät und unterstützt Go.for.europe Auszubildende und Unternehmen in Fragen rund um das Thema Auslandspraktikum.
  • Go.for.europe führt  Gruppenentsendungen, in Form von vierwöchigen Auslandspraktika für Azubis, in verschiedene europäischen Mitgliedsstaaten durch. Diese  ausbildungsintegrierten Auslandaufenthalte sind finanziell gefördert durch das EU-Berufsbildungsprogramm Erasmus+. Go.for.europe übernimmt die notwendigen organisatorischen Schritte.
  • Die Servicestelle berät außerdem Unternehmen hinsichtlich der Möglichkeiten, Auszubildende eigenständig zu entsenden.

 

Welche Vorteile hat ein Auslandspraktikum Ihres Auszubildenden für den Betrieb?

 

  • Angehende Fachkräfte lernen durch das Auslandspraktikum Flexibilität und Mobilität.
  • Sie profitieren von neuen Ideen und Arbeitsmethoden, die frisch aus der Auslandspraxis in den Betrieb eingebracht werden können.
  • Internationale Projekte machen die duale Ausbildung in Ihren Betrieb für Auszubildende attraktiv.
  • Sie stechen durch innovatives Ausbildungsmarketing heraus.

Das Auslandspraktikum kann für den Betrieb auch eine ausgezeichnete Chance sein, um sich im Auslandsgeschäft strategisch aufzustellen:

  • Das Auslandspraktikum Ihres Azubis kann für Sie eine Chance sein, mit Betrieben im Ausland zu kooperieren und Ihr Netzwerk mit ausländischen Partnern auszubauen– auch über das Praktikum hinaus!
  • Wenn Sie bereits Geschäftspartner im europäischen Ausland haben, kann das Praktikum zur Festigung der Zusammenarbeit dienen.
  • Durch ein Auslandspraktikum schulen Sie ihre angehenden Fachkräfte für das internationale Geschäft und profitieren langfristig von deren interkulturelle Kompetenz.

 

Gruppenentsendungen 2021

 

Irland

I 05.09. - 02.10., II 03.10. - 30.10., III 31.10. - 27.11.2021

  • Vorbereitung: I 20.08., II 10.09., III 08.10.
  • Unterbringung in Gastfamilien oder Wohngemeinschaften
  • Ab 17 Jahren
  • Maximale Eigenbeteiligung 230 €
  • Bewerbungsschluss: I 30.06. II 31.07. III 31.08.2021

Spanien

17.10. - 13.11.2021

  • Vorbereitungsseminar: 01.10.2021
  • Unterbringung in Gastfamilien oder Wohngemeinschaften
  • Ab 17 Jahren
  • Maximale Eigenbeteiligung 190 €
  • Bewerbungsschluss: 15.07.2021

Italien/Finnland

Individuelle Aufenthalte

  • Termin, Dauer und Vorbereitungsseminar: nach Vereinbarung
  • Selbstversorgerunterkunft in Wohngemeinschaften
  • Ab 18 Jahren
  • Eigenbeteiligung für 4 Wochen ca. 200 €

 

Wer kann teilnehmen?

Für die Teilnahme am Programm muss Ihr/e Auszubildende/r folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Duale Ausbildung im Handwerk mit Vertrag bei der Handwerkskammer
  • Wohnsitz in Baden-Württemberg
  • Mindestalter 17 Jahre
  • Mindestens im 2. Jahr der Ausbildung
  • Gute Grundkenntnisse in Englisch
  • Vollständige Bewerbungsunterlagen
  • Teilnahme am Vorbereitungsseminar und an der Nachbereitung

 

 

Weitere Informationen

 

www.goforeurope.de

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